Sie sind hier: Aktuelles » 

+++ Terminhinweis +++

Blutspende

17.05.2020

 

 

Postanschrift:

Postfach 1060
66441 Bexbach

Tel.: 0172 / 3006007
Fax.. 03212 / 3006007

Unterkunft:

ehem. Feuerwehrhaus
Bliestalstraße 41
66450 Niederbexbach
Tel.: 0 6826 / 2600
Fax: 0 6826 / 8254 972

Blutspendetermine

So 17.05.2020
Mo 20.07.2020
Mo 21.09.2020
Mo 30.11.2020

Infothek LV Saarland

Interner Login

Interner Login

Einsatzbilanz: 1. Mai am Brückweiher

Homburg/Bexbach 01.05.2015

Archivbild 2012

Bericht der DRK Pressestelle:

Trotz des schlechten Wetters gestern mit nur rund 350 Besuchern zu Spitzenzeiten war es kein ruhiger Tag am Jägersburger Weiher gestern für Hilfs- und Sicherheitskräfte: 25 Einsätze für das DRK, elf Maifeierer wurden wegen Alkoholmissbrauchs behandelt.

Innerhalb kürzester Zeit mussten zwei Besucher aufgrund zu hohen Alkoholgenusses vom Notarzt behandelt und in der Folge ans Uniklinikum in Homburg gebracht werden.

Insgesamt 25 Mal mussten die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes unter der Leitung von Wolfgang Rech eingreifen: Elf Mal hatten meist jugendliche Feierer zu tief in die Flasche geschaut, 14 Mal ging es um Verletzungen aller Art.

Rech: In den vergangenen Jahren hatten sich gerade die regenbedingt schlecht besuchten Maifeiern in Jägersburg als sehr einsatzintensiv erwiesen, „bei diesem Wetter kommen halt vor allem die, denen es ums trinken geht“.

 

Und so berichtete die SZ am 02.05.2015 über unseren Einsatz:

Herausforderung für die Hilfskräfte

Am Jägersburger Brückweiher wurde der 1. Mai wieder mit viel Alkohol gefeiert

Trotz des schlechten Wetters gestern mit nur rund 350 Besuchern zu Spitzenzeiten war es kein ruhiger Tag am Jägersburger Weiher gestern für Hilfs- und Sicherheitskräfte: 25 Einsätze für das DRK, elf Maifeierer wurden wegen Alkoholmissbrauchs behandelt.

Die Maifeier am Jägersburger Brückweiher zeigte auch in diesem Jahr wieder ihre zwei Gesichter: War es bis 16 Uhr am Freitagnachmittag relativ ruhig und eher party-lastig, wendete sich danach das Blatt. Innerhalb kürzester Zeit mussten zwei Besucher aufgrund zu hohen Alkoholgenusses vom Notarzt behandelt und in der Folge ans Uniklinikum in Homburg gebracht werden. Zeitgleich meldeten zwei junge Männer einen Freund als vermisst - Beamte der Polizei leiteten die Suche ein. Insgesamt 25 Mal mussten die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes unter der Leitung von Wolfgang Rech eingreifen: Elf Mal hatten meist jugendliche Feierer zu tief in die Flasche geschaut, 14 Mal ging es um Verletzungen aller Art. Für Rech selbst ein Szenario, das seit vielen Jahren traurige Tradition am Brückweiher hat. „In Sachen Personaleinsatz fahren wir das Konzept der vergangenen Jahre. Einfach, weil wir bei diesem Wetter nicht abschätzen können, was kommt und was nicht kommt.“ Das Phänomen, das Rech so ansprach: In den vergangenen Jahren hatten sich gerade die regenbedingt schlecht besuchten Maifeiern in Jägersburg als sehr einsatzintensiv erwiesen, „bei diesem Wetter kommen halt vor allem die, denen es ums trinken geht“.

Diesen besonderen Charakter von Regen-Maifeiern bestätigte auch Hauptkommissar Wolfgang Bach, Einsatzleiter der Polizei. Zwar spiele das Wetter den Sicherheitskräften rein vom Aufkommen der Besucher in die Hände und man könne auch grundsätzlich davon sprechen, dass es ein etwas ruhigerer erster Mai in Jägersburg sei, allerdings fehle der „Puffer“ von Besuchern, denen es mehr ums Feiern und weniger ums Trinken gehe. Doch in der Summe kann man wohl sagen: Ganz so schlimm wie in manch vergangenem Jahr war es 2015 nicht. Dafür sorgte die im Vergleich zum Besucheraufkommen konstant hohe Präsenz von Polizei und städtischem Ordnungsamt, deren Beamte und Mitarbeiter permanent auf der Feier-Wiese und in deren Umfeld unterwegs waren, um frühzeitig Opfer zu hohen Alkoholkonsums aufzuspüren und beginnende Streitereien gleich im Keim zu ersticken.

Doch auch wenn man in diesem Jahr erneut an einem wirklich schweren Unfall, einer Alkoholvergiftung mit ernsten Konsequenzen und anderen denkbar üblen Szenarien wohl verschont geblieben ist, muss man die Frage stellen: Kann eine Stadt auf Dauer eine solche Veranstaltung mit so hohem Gefährdungspotenzial dulden? Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind machte da klar, dass es auch um Selbstverantwortung der Teilnehmer gehe. Zudem habe man ein umfangreiches Sicherheitskonzept, das ein schnelles Eingreifen in der Regel sicherstelle. „Wir versuchen also schon, hier das Schlimmste zu verhindern.“ Und: Man werde, so die Alternative zum kompletten Sperren der Wiese am 1. Mai, den Tag für die Besucher weiter „unattraktiver machen“, so der OB. „Aber bei einem sollten wir uns nichts vormachen: Zu vermeiden, dass sich Jugendliche hier 'wegbeamen', das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht von der Stadt alleine und nicht von heute auf morgen zu lösen ist.“

4. Mai 2015 21:10 Uhr. Alter: 5 Jahre